Bericht zur Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz 2025

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Im September 2025 haben 40 Schüler*innen der Stufe Q1 an einer mehrtägigen Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz teilgenommen. Ziel der Fahrt war, die theoretische Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus, durch das persönliche Erleben direkt vor Ort zu ergänzen, um diesen Teil der deutschen Geschichte besser einordnen zu können.

Auschwitz war das größte NS-Vernichtungslager und besteht aus dem Stammlager Auschwitz 1 und dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und mehreren kleinen Nebenlagern.

Das Stammlager war der Verwaltungssitz des gesamten Lagerkomplexes und diente als Konzentrationslager für Juden, Sinti und Roma, politische Gefangene sowie andere Gruppen. Zudem fanden hier viele Folterungen, Erschießungen und medizinische Experimente statt.

Auschwitz-Birkenau (Auschwitz 2) war hauptsächlich ein Vernichtungslager und der Ort, an dem die meisten Opfer des Holocaust ermordet wurden. Die Lager stehen heute als Symbol für den industriell organisierten Massenmord an Millionen Menschen, insbesondere von Jüdinnen und Juden.

Am ersten Tag der Fahrt machten wir, nach einer ersten Einführung in das Gedenkstättenprogramm, eine Stadtführung durch die polnische Stadt Oświecim. Dabei besuchten wir das jüdische Zentrum mitsamt der Synagoge und erfuhren mehr über das Leben der Juden in der Stadt.

Am zweiten Tag besuchten wir das Stammlager Auschwitz 1 und nahmen aufgeteilt in zwei Gruppen an einer 4-stündigen Führung durchs Lager teil. Schon beim Betreten des Lagers spürte man eine bedrückende Stille, die sich die ganze Führung über hielt. Vor allem die Vitrinen voller persönlicher Gegenstände der Opfer des Nationalsozialismus machten das Ausmaß der Verbrechen unmittelbar spürbar. Auch die Fotos jedes Menschen, der nach Auschwitz deportiert wurde, mit dem Ankunfts- und Hinrichtungs-/Todesdatum waren besonders erschütternd.

Nach der Führung besuchten wir je nach Gruppe zwei unterschiedliche Workshops, mit den Themen „SS-Besatzung des Konzentrationslagers Auschwitz“ und „das Schicksal der Kinder in Auschwitz“.

Am Tag darauf fuhren wir nach Birkenau (Auschwitz 2) und nahmen auch hier an ein einer 4-stündigen Führung durch das Lager teil. Birkenau war im Vergleich zum Konzentrationslager Auschwitz 1 deutlich mehr auf die systematische Vernichtung der Deportierten ausgerichtet, was man an jedem Ort des Geländes sehen und spüren konnte. Das weitläufige Lager mit vielen Baracken, Krematorien und den Gleisen, an denen unzählige Menschen ankamen und meist sofort vernichtet wurden, hinterließen ein bleibendes Bild bei uns allen. Dieselben Wege zu gehen, die auch die meisten Häftlinge kurz vor ihrem Tod gingen, war ein schwer greifbares Gefühl.

Nach dieser Führung besuchten wir noch einmal das Stammlager, durch das wir uns diesmal frei bewegen konnten. Dort gingen wir durch die sog. „Nationalen Ausstellungen“, in denen verschiedene Länder, wie Frankreich, die Niederlande oder Ungarn auf emotionale und respektvolle Weise die Bürger aus ihren Ländern, welche Opfer der Nationalsozialisten wurden, in Erinnerung behalten. Sie schilderten eindrücklich die Erfahrungen, die diese Menschen machen mussten mithilfe von originalen Videos, Texten und damaligen Zeitungsberichten.

Jeden Abend hatten wir eine Nachbesprechung, bei der die ganze Gruppe über das Erlebte gesprochen hat und dies reflektieren konnte.

Am letzten Tag fuhren wir in die polnische Stadt Krakau, in der wir erst an einer Stadtführung teilnahmen. Es wurde unter anderem über die Geschichte der Stadt im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus gesprochen. Zudem besuchten wir während der Führung unter anderem eine Synagoge, einen alten jüdischen Friedhof und die Krakauer Kathedrale. Danach hatten wir Freizeit und konnten die lebendige Stadt Krakau genießen.

Die Gedenkstättenfahrt hat bei uns allen einen bleibenden Eindruck hinterlassen und uns gezeigt, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, damit die Geschichte nicht vergessen wird.

Wir alle sind verantwortlich und tragen zu einem respektvollen und menschlichen Miteinander bei, damit so etwas nie wieder passiert.

Annika Lauterkorn für die Q1

 

 

Informationen zur Erprobungsstufe

Liebe Eltern,

Sie finden hier die Informationen zur Erprobungsstufe in Form eines Online-Readers.

Für weitere Informationen können Sie unter den folgenden Links die Präsentation, welche am Informationsabend vorgestellt wurde, sowohl als PDF-Datei als auch als PPTX-Datei herunterladen:

Ihr Stadtgymnasium-Admin-Team

Informatik-Biber 2025 wieder ein Erfolg

 
Der Informatik-Biber 2025 ist vorbei. 580.960 SchülerInnen haben in ganz Deutschland teilgenommen.biber 300dpi
 
Am Stadtgymnasium haben 590 SchülerInnen teilgenommen!
Diese Zahl setzt sich zusammen aus allen SchülerInnen der Jahrgangsstufen 5 bis 8, allen SchülerInnen, die Informatik gewählt haben (ein Diff-Kurse der SI und zwei Kurse der SII) und Freiwillige der Klassen / Stufen 9 bis Q2.
Es hat – wie immer – allen SchülerInnen Spaß gemacht. Die jeweils 12 (für Jahrgang 5 und 6) bzw. 15 Aufgaben in drei Schwierigkeitsstufen waren altersgerecht und ein bisschen knifflig.
 
Insgesamt haben 128 SchülerInnen unserer Schule eine Platzierung (1. bis 3. Platz) erreicht! Einen 1. Platz gab es siebenmal:
Lisa aus der 6a, Ole und Martin aus der 6b, Elisa aus der 10a, Paul und Nikita aus der 10b und Hannah aus der Q1; ein 2. Platz wurde zehnmal erreicht (Annika und Greta aus der 6a, Jannis aus der 7a, Kira und Ayleen aus der 7b, David aus der 7c, Gabriel aus der 8a, Elisa aus der 8b, Tim und Simon aus der 10a) und aus allen Jahrgangsstufen gab es 111 Mal den 3. Platz.
 
Preise erhalten die ersten zwei Plätze, alle TeilnehmerInnen werden im Januar 2026 Urkunden in fünf verschiedenen Leistungsstufen verliehen bekommen.
 
Für mehr Informationen: http://informatik-biber.de/ueber-den-biber/auf-einen-blick 
 
à Brassard

Die Junior-SV backt für den guten Zweck

 

In der Vorweihnachtszeit hat unsere Junior-SV wieder einmal bewiesen, wie viel Engagement in ihr steckt. Eine Woche lang wurden in jeder Pause fleißig selbstgebackene Plätzchen verkauft und das nicht nur für den Genuss, sondern für einen guten Zweck.

Dank der tatkräftigen Unterstützung konnte ein Erlös von 255 Euro erzielt werden. Das Geld wird an die Deutsche Krebshilfe gespendet und trägt dazu bei, wichtige Projekte im Kampf gegen Krebs zu unterstützen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die gebacken, verkauft oder gekauft haben! Gemeinsam haben wir gezeigt, wie viel man mit kleinen Aktionen bewirken kann.

Die Junior-SV wünscht eine frohe Weihnachtszeit!

Junio SV backt2

 

Junio SV backt1

 

Kontakt

Stadtgymnasium Köln-Porz
Humboldtstraße 2-8, 51145 Köln

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stadtgymnasium@stadt-koeln.de
Sekretariat: Mo-Do 8:00-14:00,
                          Fr 8:00-13:00

Schulleitung

Koordination

Erprobungsstufe: Iris Mahlmann 

Mittelstufe: Angela Schmitz 

Oberstufe: Jens Schmidt 

Musikzweig: Sebastian Frey 

Digitaler Wandel: Sven Welbers 

Schulleben

Zoya Chaz, Schulsozialarbeiterin 

Übermittagsbetreuung 

Berufsorientierung 

Schulpflegschaft 

Förderverein