Fastenbrechen der 6c

In der vorletzten Woche des Ramadan kam Harun und mir spontan die Idee, ein gemeinsames Abendessen für unsere Klasse zu organisieren. Nachdem organisatorische Fragen schnell geklärt waren (danke an Herrn Hansel, Frau Vatancı, Herrn Bilke und Herrn Büttner), stand auch sehr schnell unser Menü für den Abend.
Und so fand schließlich am Dienstag, dem 17. März 2026, unser gemeinsames Fastenbrechen (Iftar) statt. Gegen 18 Uhr trafen wir uns in unserem Klassenraum, deckten den Tisch und wärmten das Essen auf. Um 18:45 Uhr saßen wir gemeinsam am großen Tisch und brachen das Fasten mit einer Dattel und Wasser. Zusammen genossen wir dann das leckere Essen: Als Vorspeise gab es Linsensuppe, danach ging es weiter mit Reis und Bohneneintopf, Salat und Börek. Als Nachtisch gab es u. a. Milchreis und Schokofrüchte. Alle Speisen waren hausgemacht.
Insgesamt war es ein toller Abend. Wir waren auch sehr froh, dass unsere Schlümpfe Bedirhan, Tamino und Rayna (Q1) dabei waren und sich uns nach dem Essen tapfer im Versteckspiel stellten. 💛
Tarik Kukić, 6c
Neuer Geographie-Champion am SGP!
Patrik Gajewski aus der 10b hat am größten Geographie-Wettbewerb Deutschlands (Diercke WISSEN) teilgenommen und den Sieg auf Schulebene errungen. Im Schulfinale setzte er sich denkbar knapp gegen seine Mitschüler Yusuf Isik (10c) und Tom Starke (10d) durch und qualifizierte sich somit für den Landesentscheid in Nordrhein-Westfalen.
Damit nähert sich die Chance, der beste Geographieschüler Deutschlands zu werden! Das Bundesfinale, in dem die jeweiligen Landessieger gegeneinander antreten, findet am 5. Juni in Braunschweig statt. Auch in diesem Jahr nahm das Stadtgymnasium wieder mit ausgewählten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 an dem Wettbewerb teil.
Wir gratulieren Patrik herzlich zu seinem Erfolg und drücken ihm für die nächste Runde die Daumen!

Die Demokratiefahrt der EF nach Berlin
Unsere gesamte Stufe (EF) fuhr von Sonntag (18.01.2026) bis Mittwoch (21.01.226) nach Berlin und erlebte, wie die EF im vergangenen Jahr, eine Demokratiefahrt.
Ziel der Fahrt war es, politische Institutionen kennenzulernen und sich intensiver mit der Bedeutung und den Grundlagen unserer Demokratie auseinanderzusetzen. Die Reise versprach ein volles Programm: Der Aufenthalt begann mit einem mehrstündigen Stadtrundgang durch das belebte Berlin. Unsere Lehrer/innen haben uns dabei zu unterschiedlichen Ecken und Flecken Berlins geführt, damit wir uns einen ersten Überblick verschaffen konnten.
Um zu lernen, warum unsere Demokratie schützenswert ist, haben wir uns einerseits mit ihr selbst und ihren zentralen Institutionen, und andererseits mit den fatalen Folgen, die ihr Zerfall mit sich ziehen kann, beschäftigt.
Ein besonders eindrucksvoller Programmpunkt war der Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen, die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit (Stasi) der DDR. Es ging uns sehr unter die Haut zu erfahren, wie Menschen unwürdig behandelt wurden, weil sie Rechte einforderten, die für uns heute selbstverständlich sind – wie etwa Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und Menschenrechte. Dies macht deutlich, dass das, was wir so zweifelsfrei genießen, nicht für jeden selbstverständlich war und ist.
Auch interessant und aufschlussreich waren die Führungen in den Berliner Unterwelten. Hier konnten wir unterirdische Bunkeranlagen erkunden, die den Menschen Sicherheit in den unsichersten Zeiten boten, indem sie als Schutzräume dienten.
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Deutschen Bundestages. Wir durften uns ein Bild vom Bundestagsgebäude machen und im Plenarsaal auf der Besuchertribune sitzen und einen Vortrag über die Geschichte des Gebäudes sowie die Zuständigkeiten und Arbeitsweisen des Parlaments hören. Im Anschluss trafen wir uns mit einzelnen Abgeordneten des Bundestages und erhielten die Möglichkeit Fragen zu stellen und die Person sowie den Arbeitsbereich des jeweiligen Abgeordneten näher kennenzulernen. Diese waren der Abgordnete Jan Köstering (Die Linke), eine Mitarbeiterin von Sanae Abdi (SPD) und die Abgeordnete Nyke Slawik (Bündnis 90/Die Grünen). Diese Treffen waren sehr informativ. Zum Abschluss haben wir noch die bekannte Glaskuppel des Reichstagsgebäudes besichtigt und den eindrucksvollen Blick über die Stadt genossen.
Auch im Bundesrat erhielten wir einen interessanten Einblick in die Arbeit dieser Institution. Wir hörten einen Vortrag und haben danach für ein realitätsnahes Erlebnis in einem Rollenspiel die Abstimmung eines Gesetzesentwurfes inszeniert. So konnten wir selbst erfahren, wie politische Entscheidungsprozesse ablaufen.
Zum Abschluss unseres Aufenthalts haben wir das Holocaust-Mahnmal besucht und ein Erinnerungsfoto am Brandenburger Tor gemacht. Trotz des sehr umfangreichen Programms hatten wir auch Zeit, die wir frei gestalten konnten. In dieser konnten wir die Stadt erkunden, essen gehen und uns ausruhen.
Die Fahrt nach Berlin war für unsere Stufe eine sehr aufregende und eindrucksvolle Erfahrung, bei der wir nicht nur viel über Politik und Geschichte gelernt haben, sondern auch einen neuen Blick auf die Bedeutung von Demokratie gewinnen konnten. Trotz der sehr aufwühlenden und intensiven Momente, die wir erlebt haben, wären wir gerne noch länger geblieben.
Von Donya Azad
Loss mer singe am SGP – Ein karnevalistisches Highlight für die ganze Schulgemeinschaft

Am 05. Februar 2026 war es wieder so weit: Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt im vergangenen Jahr fand „Loss mer singe“ bereits zum zweiten Mal am Stadtgymnasium Köln-Porz statt – und verwandelte unsere Aula erneut in eine echte Karnevalsbühne.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Fachschaft Musik in enger Zusammenarbeit mit der Technik-AG unter der Leitung von Sebastian Frey sowie vielen engagierten Schülerinnen und Schülern, die beim Aufbau und hinter den Kulissen tatkräftig mitgeholfen haben. Gemeinsam entstand eine beeindruckende Bühne: Ein Steg ragte weit in die Aula hinein – ganz ähnlich wie bei der Eras Tour von Taylor Swift. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler besonders nah an der Bühne sein und das Geschehen hautnah erleben. Die Atmosphäre war entsprechend mitreißend: Es wurde laut mitgesungen, getanzt, geklatscht und natürlich kräftig gefeiert.
Durch das Programm führten Lotta Jahn und Hannah Laslo aus der Q1 gemeinsam mit den Musiklehrern Sebastian Frey und Jakob Lüffe. Lotta und Hannah machten ihre Sache wirklich großartig: Mit viel Charme, Humor und guter Laune sorgten sie dafür, dass das Publikum bestens durch das Programm geführt wurde.
Das Prinzip von „Loss mer singe“ ist einfach – und genau deshalb so besonders: Gemeinsam werden bekannte kölsche Karnevalslieder gesungen. Damit auch wirklich alle mitsingen können, wurden viele der Klassiker bereits im Vorfeld im Musikunterricht eingeübt – unterstützt von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die das Projekt freundlicherweise auch in ihren Unterricht integriert haben.
Ein besonderer Höhepunkt war außerdem die Abstimmung über den neuen Lieblings-Karnevalssong des SGP. Fünf aktuelle Titel wurden vorgestellt, und das Publikum entschied per Applaus, welcher Song die Aula am meisten zum Beben bringt:
- PLANSCHEMALÖÖR –Danze
- STADTRAND –Papajei
- LUPO –FastelovenDJ (Bum Bum)
- MILJÖ & BRINGS –Nie ohne Hoffnung
- DRUCKLUFT –Karnevalsmaus
Das Ergebnis war in beiden Durchgängen eindeutig: „Karnevalsmaus“ von Druckluft gewann mit deutlich hörbarem Abstand und wurde damit zum neuen Favoriten des Stadtgymnasiums Köln-Porz gekürt.
Zwischendurch wartete noch ein weiteres Highlight auf das Publikum: ein spannendes Karnevalsquiz, bei dem unter anderem bekannte Karnevalshits rückwärts abgespielt wurden – und von den Schülerinnen und Schülern gegen die Lehrerinnen und Lehrer erraten werden mussten. Gar nicht so einfach, aber umso lustiger!
Damit wirklich alle Schülerinnen und Schüler des SGP teilnehmen konnten, wurde „Loss mer singe“ direkt zweimal hintereinander durchgeführt – jeweils mit der Hälfte aller Klassen und Stufen. So hatte jede und jeder die Chance, Teil dieses besonderen Events zu sein.
Auch optisch war die Stimmung perfekt: Die von Sarah Kaballo festlich geschmückte Aula sorgte für echtes Karnevalsgefühl und viele Schülerinnen und Schüler kamen in kreativen und bunten Kostümen. Ob klassisch kölsch, lustig oder fantasievoll – die Verkleidungen trugen maßgeblich zur großartigen Stimmung bei.
Doch bei allem Programm stand vor allem eines im Mittelpunkt: zusammen singen, tanzen und feiern – alle gemeinsam. Genau das ist an diesem Tag eindrucksvoll gelungen. „Loss mer singe“ war ein fröhliches, verbindendes Erlebnis für die gesamte Schulgemeinschaft und hat gezeigt, wie viel Freude gemeinsames Singen machen kann.
Schon jetzt steht fest: Dieses Event ist zu einer wunderbaren Tradition am Stadtgymnasium Köln-Porz geworden. Wir freuen uns auf die nächste Runde!